Frühjahrsfit: Fasten, Entsäuern, Entspannen

Frühjahrsfit: Fasten, Entsäuern, Entspannen

Modetrend oder "Must have"? Was ist im Frühjahr zum Abnehmen und
Reinigen wirklich wichtig?  4 Dinge, die Frau und Mann braucht

Der Legende nach stürzen sich Bären im Frühjahr als erstes auf frische Kräuter. So soll der Bärlauch seinen Namen bekommen haben. Denn mit diesem Kraut versuchen die Tiere instinktiv, nach dem Winterschlaf ihre Verdauungs- und Stoffwechselsysteme wieder auf Trab zu bringen und zu entgiften.  

Ob die Legende so stimmt, ist nicht verbürgt. Aber der Frühling ist tatsächlich die Zeit des Erwachens, der Erneuerung und des Wachstums. In dieser Jahreszeit fällt es dem Körper leichter, loszulassen. Deshalb macht es Sinn, das Frühjahr zu nutzen, um sich zu reinigen und zu stärken. Cleveres, Essen und gesundes Trinken helfen dabei. Das tollste darin ist: Gewicht, auf diese Weise verloren, kommt nicht im Jo-Jo Effekt zurück.

Es braucht nicht viel. Vier Dinge sollten Sie beachten

1. Ernährung: Setzen Sie auf grün, frisch - reduzieren Sie Nudeln, Brot und Süsses
Auch wenn Sie nicht der geborene Fasten- oder Diättyp sind: Kein Problem. Clever essen ist ein sehr guter Ansatz. Grün ist die Farbe des Frühlings. Essen Sie grüner und bunter:  Frisches Gemüse, Salate, frische Kräuter. Frische Kräuter sind gut für's Verdauungssystem: sie reinigen und entkrampfen. Sie sind zudem reich an Mineralstoffen sowie an Bitterstoffen - ganz  wichtig für Leber und Galle, damit die beiden vernünftig arbeiten können.
Die Auswahl an Kräutern ist im Frühjahr riesig: Kresse, Schnittlauch, Petersilie, Brennessel, Löwenzahn. Und es darf auch ruhig mal etwas saures sein - wie wärs mal mit einem Sauerampfer- Süppchen?

Generell gilt: nicht so viele Nudeln, Brot und Süsses, dafür mehr Gemüse, Nüsse, auch mal ein gutes Stück Fleisch, von dem Sie wissen, wo es herkommt. Dazu gutes Pflanzenöl. Fett macht dick, das ist  ein Ammenmärchen! Öle wärmen und machen lange satt. Sie bewirken auch kein Ansteigen des Blutzuckerspiegels. Da sind eher die Kohlenhydrate die Bösen, denn sie kurbeln die Insulinproduktion an und die behindern so die Fettverbrennung. Das geht dann auf die Hüften. Aber: Vermeiden Sie gehärtete Fette aus Fertiggerichten und verbrannte Fette – deren Transfettsäuren gefährden die Gesundheit.

2. Trinken Sie viel
Am besten stilles Wasser und Kräutertees. Warum? Ein Neugeborenes hat einen Wasseranteil von ca. 80% im Körper, beim älteren Menschen beträgt er nur noch 55-60%. Dieser starke Rückgang ist
schlecht fürs Wohlbefinden. Wir sind Wasserwesen. Jede Zelle wird innen und aussen umgeben von Gewebsflüssigkeit. Je höher der körpereigene Wasseranteil, desto besser ist die Versorgung und Entsorgung der Zellen, die Energieversorgung und die Nervenübermittlung. Wassermangel bemerkt man ganz schnell an der Gehirnleistung: auf einmal fällt es schwer, einen klaren Gedanken zu fassen. Und warten Sie nicht auf die Meldung “Durst”. Dann herrscht nämlich bereits Wassermangel. Trinken Sie regelmässig, über den Tag verteilt mindestens 1 ½ Liter. Aber Vorsicht: Wenn Sie das Trinken vergessen haben, nicht alles auf einmal nachholen, das überfordert den Körper und schadet mehr, als es nützt.

3. Stoffwechsel: Müdigkeit ist der Schmerz der Leber  
In der traditionellen Chinesischen Medizin ist der Frühling die Holzzeit. Zugeordnet sind dieser Zeit die Leber und die Galle, die es besonders zu pflegen gilt. Die Leber ist unser zentrales Stoffwechselorgan und die Schaltstelle der Säure-Basen Regulation. Sie liebt Bitterstoffe (Kräuter, Salate, Artischocken, Mariendistel) und Wärme (basischer Leberwickel) und hat ab und an Lust auf Saures (Sauerkraut, Sauerampfer, Essiggurken). Bringen Sie Leber und Galle auf Trab, das hilft gegen die Frühjahrsmüdigkeit, und auch wenn man sich mut- und antriebslos fühlt.

4. Müllabfuhr Lymphe: Ohne Bewegung kein Abtransport   
Setzen Sie auf Bewegung. Entschlackungskuren nützen nur, wenn man das Gelöste auch zur Ausscheidung bringt. Deshalb: Steigen Sie aufs Fahrrad, ziehen Sie die Sport- oder Wanderschuhe an und dann: raus an die Luft. Denn die Lymphe braucht Bewegung, das ist ihr „Motor“, ihr Antrieb um zu arbeiten. Wenn man sich erst einmal überwunden hat, fühlt man sich sofort besser. Aber auch die Haut ist wichtig für die Ausscheidung  (Basenbäder), der Darm (Darmflora pflegen), die Lunge (tief atmen), die Nieren (viel trinken) und eben die Lymphe für den Abtransport des Mülls aus sämtlichen Körperregionen. Good news: fast alles ist dabei gratis, es braucht nur ein bisschen Willen.  


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