Gesichtspflege: Wie ein Fels in der Brandung

Gesichtspflege: Wie ein Fels in der Brandung

Was macht die Umwelt mit der Haut? Beschleunigen
Umweltbelastungen tatsächlich die die Hautalterung?
Das sollten Sie beachten.

Die Haut ist unser grösstes und vielseitigstes Organ. Bei Erwachsenen kann sie bis zu 10 kg schwer sein. Sie ist zart und zäh zugleich und hat sehr viel zu verkraften. Umweltbelastungen sind inzwischen grosse Hautstressoren: Immer intensivere UV-Strahlung ist das eine, Luftschadstoffe (Stickoxide, Schwefeldioxide, Schwebstaub, NMVOC-Verbindungen) das andere Problem. Mit den Auswirkungen der Umweltbelastungen auf die Haut befassen sich inzwischen namhafte Institute wie z.B. das Leibnitz Institut für medizinische Forschung.

Vorzeitige Hautalterung durch Umwelteinflüsse zeigt sich besonders stark im Gesicht, an Händen, Hals und Dekolleté. Forscher gehen davon aus, dass an diesen Hautpartien die Alterung bis zu 80% durch äussere Einflüsse (extrinsischen Hautalterung) hervorgerufen wird. Deshalb: schützen Sie diese  Sonnenterrassen besonders gut, gerade im Frühjahr. Gehen Sie schrittweise vor. Meiden Sie  zunächst längere Aufenthalte in der prallen Mittagssonne, nutzen Sie lieber die frühen Morgen- oder spätere Abendstunden, um die Haut an die neuen Anforderungen zu gewöhnen.  

Hauptmerkmale der Hautalterung sind Pigmentierungen („Altersflecken“), abnehmende Spannkraft, und erste Fältchen. Hautalterung fängt viel früher als man denkt; sie ist ein schleichender Prozess, der erst Jahre später sichtbar wird. Je nach Ernährung und Lebensgewohnheiten beginnt er bereits Mitte bis Ende zwanzig, tritt dann ab Mitte bis Ende dreissig in Erscheinung. Gute Nachricht: über ihre Ernährung, ihre Trinkgewohnheiten und ihren Lebenswandel (Rauchen!!) haben sie massgeblichen Einfluss darauf, die Schönheit und Jugendlichkeit Ihrer Haut und Ihres Haars zu erhalten.  

Was hilft:
1. Reinigen Sie ihre Haut mit Produkten, die die Hautbarriere stärken statt sie zu schwächen
Das absolute Muss ist eine gründliche Reinigung am Abend, um Feinstaubpartikel, aber auch Reste von  Sonnencreme umfassend zu entfernen. Die Hautporen müssen offen sein, damit die Haut über  Nacht “atmen” und regenerieren kann. Also Finger weg von Cremes mit Mineralöl, Silikonen oder Parabenen. Denn das setzt die Poren wieder zu.

Wichtig ist eine lipidreiche Reinigung. Linolsäure spielt da eine wichtige Rolle. Sie gehört zur Familie der Omega-6-Fettsäuren und ist elementarer Bestandteil der hauteigenen Ceramide - die sorgen dafür, dass die Hautbarriere gut funktioniert. Die wehrt Schädliches und Bedrohliches ab und schützt die Haut vor Feuchtigkeitsverlusten. Deshalb enthält z.B. VICOPURA WashMousse einen sehr hohen Anteil Sonnenblumenöl mit natürlich gebundener Linolsäure.  

2. Bieten Sie freien Radikalen die Stirn
Tagsüber sollten Sie auf jeden Fall eine Creme mit Antioxidantien verwenden. Pflanzenextrakte mit  ihren natürlich gebunden antioxidativen Stoffen wie z.B. Astaxanthin eignen sich hier sehr gut.  Sie können molekularen Stress abfangen. Schneealgen sind für diesen Mechanismus sehr gut erforscht.  Sonnenschutz hilft gegen UVA und UVB Strahlung, verhindert aber nicht, dass durch das Sonnenlicht  sich vermehrt freie Radikale bilden. Aufgrund ihres aggressiven Bindungsverhaltens können die grossen Schaden anrichten. Halten Sie diese freien Wilden deshalb zusätzlich mit hochwertigen Antioxidantien in Schach.

3. Essen Sie Hautgerecht
Die Haut spiegelt unsere Lebensgewohnheiten wieder. Man kann sie lesen wie ein Buch. Wir haben es in der Hand - unsere Ernährung einen wichtigeren Einfluss auf die Haut als unsere Gene.
Man kann es nicht oft und laut genug sagen: gönnen Sie ihrem Körper hochwertige Pflanzenöle.  Deren Fettsäuren liefern dem Körper wichtige Baustoffe.  Sie werden z.B. zum Erhalt und zur Wartung des Phospholipidmantels der Zellen benötigt, damit die Zellwände elastisch und durchlässig  sind. Spart man an diesen Fetten, schädigt man seinen Körper auf der Zellebene.  
Sparen Sie lieber Kohlenhydrate ein. Ein zu viel an Kohlenhydraten kann zu Glykation des Gewebes führen, weil der Blutzuckerspiegel oft erhöht ist. In der Folge verhärten die Kollagenfasern, die Haut wird faltiger und rissiger.
Ernähren Sie sich mineralstoff- und vitaminreich. Möglichst frisch, bunt und vielfältig. Im Hautzusammenhang sind B Vitamine ganz wichtig – zur Erzeugung von Energie, Kollagen und Elastin.

4. Hände weg vom Glimmstängel
Wichtigstes Gebot: Sollten Sie rauchen – versuchen Sie, damit aufzuhören. Man schätzt, dass 20 Zigaretten pro Tag die Hautalterung um Faktor 1,4/Jahr beschleunigen. Rauchen vermindert nicht nur die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu binden – es behindert auch nachweislich die Neubildung von Kollagen, manche Schätzungen gehen von einer Reduktion bis zu 40% aus.  

5. Kommen Sie öfters ins Schwitzen
Zur Pflege der Barrierefunktion der Haut gibt es ein preiswertes, altbewährtes Mittel – schwitzen Sie. Schwitzen öffnet die Poren und regt die Hautdurchblutung an. Schwitzen erleichtert und reinigt den Körper. Es pflegt auch die Haut, denn Schweiss enthält Lipide (ca. 1%), und die sind wichtig für die Hautbarriere. Und keine Angst: Üble Ausdünstungen zeigen Ungleichgewichte und Belastungen im Stoffwechsel an. Frischer Schweiss stinkt nicht. Also – nichts wie raus mit dem Dreck.  

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